THAI KOKOS SUPPE MIT KÜRBIS

Weihnachten ist überstanden und ich denke, wir können alle einen kleinen Detox gebrauchen. Was ist da besser als eine leichte und leckere Suppe? Eine Kokos-Kürbissuppe die nach Sonne, Meer und Urlaub schmeckt?! Ich weis nicht wie es euch geht, aber ich bin einfach verrückt nach thailändischem Essen. Wenn ich mich bis zu meinem Lebensende für eine Küche entscheiden müsste, dann wäre es die thailändische. Sie ist frisch, leicht und einfach ein Traum von Geschmacksnuancen. Von herzhaft-salzig, über fruchtig-frisch bis hin zu wärmend-scharf. Wie gesagt, es gibt für mich kaum eine Küche die so wunderbar meinen Geschmack widerspiegelt, wie die vom wunderschönen Thailand.

 

 

Da ich im Herbst und Winter regelmäßig Kürbis zubereite und fast immer einen griffbereit habe, dachte ich an eine Kürbissuppe, aber mit Urlaubsfeeling. Es gibt drei Sorten Kürbis die ich sehr gerne verwende: Hokkaido, Butternuss und Muskatnuss. Für die Suppe nehme ich diesmal einen Hokkaido Kürbis. Der ist nicht nur farblich wunderschön sondern ist auch einfach in der Zubereitung, da kein Schälen erforderlich ist. Die leuchtend orangene Farbe verdankt der Hokkaido Kürbis dem Beta-Karotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und essentiell für die Versorgung von Haut, Haaren und besonders der Sehkraft unserer Augen ist.

 

 

Besonders viel steckt davon inder Schale, daher hat man gleich zwei Vorteile. Neben dem Beta-Karotin hat so ein Hokkaido Kürbis auch noch viele B-Vitamine wie Folsäure, Vitamin C, Eisen und Magnesium. 

Eine fantastische Detoxeigenschaft ist zudem die Anregung der Nierenfunktion und der Blasentätigkeit. Der Hokkaido punktet also nicht nur mit seiner tollen Farbe, dem leckeren nussigen Geschmack, der einfachen Handhabung und den vielen Vitaminen und Mineralstoffen, sondern er ist der perfekte Begleiter wenn es darum geht den Körper zu Entwässern und zu Entgiften. Also her damit!

 

 

  

Nach dem Waschen und Entkernen – die Kerne nicht wegschmeißen, sondern putzen, trocknen und rösten- schneide ich den Kürbis in Würfel und röste ihn mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer im Ofen bis er butterweich ist.

 

 

Das kann man auch einen Tag vorher machen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank lagern. Wieso koche ich den Kürbis nicht einfach mit Wasser? Wasser hat keinen Eigengeschmack und ich versuche so viel Kürbisgeschmack wie möglich herauszubringen. Durch das Rösten karamelisiert der natürliche Zucker im Kürbis und macht ihn himmlisch süß und lecker.

 

Jetzt komme ich zu den köstlichen Aromen Südostasiens.

 

 

Die Kokosmilch wird zusammen mit dem geklopften Zitronengras und den Kaffirlimettenblättern, frisch geriebenen Ingwer und Kurkuma, gemahlenem Koriander und Fischsoße erhitzt, bis alles einen aromatischen Sud ergibt.

 

  

 

 

  

 

Kurkuma hat wunderbare antiseptische und entzündungshemmende Wirkstoffe, die jedoch nur in Verbindung mit einer kleinen Menge schwarzen Pfeffer im Körper aktiviert und zum Einsatz kommen können. Denkt also dran, wennIhr mit Kurkuma kocht, gibt ein immer eine Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu. 

 

 

Wer Schärfe gut verträgt kann noch eine ganze Thaichilischote zum Sud hinzugeben. 

Dann gebe ich den zuvor gerösteten Kürbis dazu und lasse alles nochmal kurz aufkochen. Zitronengras {Chilischote} und Kaffirlimettenblätter herausnehmen und mit einem Stand- oder Stabmixer samtig pürieren {ggf. mit etwas Wasser verdünnen}. In hübsche Schüsseln füllen und mit gehacktem Koriander, gerösteten Cashews, Hanf- und Chiasamen toppen, einen Spritzer Hanf- oder Sesamöl und genießen!

So lecker kann Detox sein. Und ein wenig Urlaubsgefühl gibt es gratis dazu.

 

 

 

 

ZUTATEN

 

1 Hokkaido Kürbis mittelgroß

1 Dose Kokosmilch

3-4 Kaffirlimettenblätter

1 Zitronengrashalm

2 cm Stück Ingwer frisch

2 cm Stück Kurkuma frisch oder 1|2 Tl gemahlen

1 Tl Koriander gemahlen

1 El Fischsoße Glutamat- und Zusatzstofffrei {vegan helle Sojasoße oder Meersalz}

Saft einer Limette

Schwarzer Pfeffer gemahlen

Wasser nach Bedarf

 

TOPPINGS {Menge nach Geschmack}

 

Korianderblätter

Cashewnüsse eingeweicht, geröstet & gehackt

Hanfsamen geröstet

Chiasamen

Hanf- oder Sesamöl

 

ZUBEREITUNG

 

1. Den Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausbreiten, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen, mit einem weiteren Backpapier bedecken und bei 200°C Ober- /Unterhitze {180°C Umluft} etwa 30 Minuten weichrösten.

 

2. In einem großen Topf Wasser und Kokosmilch zusammen mit den Kaffirlimettenblättern, Zitronengras {mit der Rückseite eines Messer weich klopfen}, geriebenem Ingwer, Kurkuma, gemahlenem Koriander, Fischsoße und schwarzen Pfeffer köcheln lassen bis alle Aromen zusammenkommen und es einen intensiven Sud ergibt.

 

3. Den gerösteten Kürbis dazu geben und aufkochen lassen. Kaffirlimettenblätter und Zitronengras herausnehmen und die Suppe pürieren. Ggf. muss das Ganze mit Wasser verdünnt werden.

 

4. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken

 

5. In Schüsseln füllen, mit den Toppings dekorieren und servieren.

 

 

 

 Mmmh yummy!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.